ÖPNV-Tipps 4: Kontrolleure

von nomissimon

Kontrolleure sind eine der verachtenswertesten Erscheinungen jenseits meiner Haustür. Nicht nur, dass ich eher eine „Alles für alle – Fahrt alle umsonst mit dem Bus“-Meinung vertrete und somit Kontrolleure als Handlanger eines Bezahlsystems verabscheue, nein, Kontrolleure hätten mit ihrer penetrant unfreundlichen Art bereits jeglichen Sympathiepunkt verspielt, sofern es jemals welche für sie gegeben hätte. Umso mehr Freude bereitet es mir die Nerven unserer Lieblingsschwarzfahrjäger zu strapazieren und ihre Geduld auf die Probe zu stellen.

Tipp 1: Locker bleiben. Sobald der übliche Satz „Fahrkartenkontrolle, die Fahrkarten bitte.“ ertönt, nicht direkt in Panik verfallen und wie wild das Ticket hervorkramen wie es 98% der Mitfahrer sonst tun. Tendenziell gilt:  alle Zeit der Welt lassen und wer ein Ticket von mir sehen will sollte auch 20 Sekunden darauf warten können.

Tipp 2: Bevor man selber sein Fahrausweis vorzeigt sollte man sich vom Kontrolleur dessen Berechtigung anschauen, sprich Dienstausweis. Ein großer schwarzer Ticketlesekasten ist in keinster Weise eine Legitimation für eine Ticketkontrolle. Spezialtipp: Den Dienstausweis des Kontrolleurs intensiv begutachten und sich nicht mit einem Millisekunden-Zeigen zufriedengeben.

Tipp 3: Erst nachdem sich der Kontrolleur ausgewiesen hat selber nach seinem Ticket suchen. Gut und gerne auch alle Taschen durchsuchen bevor man das Ticket „findet“.

Tipp 4 (nur für Fortgeschrittene): Sich schwerhörig stellen und jeden Satz des Kontrolleurs mit einem „WAAAAS? ICH VERSTEH SIE NICHT!“ beantworten.

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