Das Blau des Himmels

von nomissimon

Es ist früh morgens. Ich liege in dem feuchten Gras einer Waldlichtung etwas abseits der Stadt. Der Himmel ist blau, nur ein paar Schleierwolken sind zu erkennen.Es ist ein sehr helles, kein sattes, volles Blau, wie es in Seefahrererzählungen immer beschrieben wird. Ich strecke meine Arme zur Seite und fahre mit meinen Fingern durch die Grashalme. Der Morgentau ist erfrischend, ich reibe mit meinen Händen durch das Gesicht und fühle mich wohl. Leise höre ich Schüsse und Artillerieeinschläge aus der Stadt. Die amerikanischen Truppen kommen immer näher. Der Frühling ’45 ist ein guter denke ich mir und schließe meine Augen.

Advertisements