Ohne Titel (18)

von nomissimon

Es ist dunkle Nacht. Die Laternen leuchten mir den Weg die Hauptstraße entlang durch einen fremden Stadtteil. Ab und zu erhellen Imbissbuden den Fußgängerweg und ich kann trotz Mp3-Player den Lärm hören, den ihre Fernseher und halbstarken betrunkenen Gäste absondern. Das Bier in meiner Hand ist kühl und schmeckt. Der Player auf meinen Ohren spuckt ein großartiges Lied nach dem anderen aus und ich singe lauthals mit, weil mir danach ist. An einem Gebüsch lege ich eine Pause ein, stell mein Bier auf einem Stromkasten ab und puller alles voll, selbst meine Schuhe, aber das ist mittlerweile auch egal. Es ist einer der wenigen guten Momente, weil der Alkohol im Blut mich abstumpfen und für einige Momente an etwas anderes denken lässt.

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